Grafenwöhr (mbi). Was machen eine Menge Kabel, Kameras, Scheinwerfer und eine Musikanlage im 1. Oberpfälzer Kultur- und Militärmuseum? Die Sonderausstellung „50 Jahre Elvis in der Oberpfalz – Auf den Spuren des King in Grafenwöhr und Umgebung“ weckt weiterhin überregionales Interesse! Studentin Vanessa Sauerbrey dreht derzeit einen Dokumentarfilm über die Militärzeit des Weltstars in der Soldatenstadt. Elvis-Imitator Roland Trenz und Zeitzeuge Martin Hößl unterstützen mit wertvoller Hilfestellung.

Elvis Aaron Presley, die Legende lebt! DER Star der Musikbranche beschäftigt die Menschen rund um den Globus auch lange nach dessen Tod weiter. „Ja lebt denn Elvis wirklich noch?“ Dieser Frage standen unweigerlich die sonntäglichen Besucher der Elvis-Sonderausstellung im 1. Oberpfälzer Kultur- und Militärmuseum gegenüber. Elvis-Imitator Roland Trenz sang nämlich live für Filmaufnahmen während der normalen Museumsöffnungszeiten. Hinter der Filmkamera stand Vanessa Sauerbrey. Die gebürtige Fränkin hat es an die Muthesius Kunsthochschule nach Kiel verschlagen. Dort arbeitet sie derzeit an ihrer Diplomarbeit. Ein Dokumentarfilm über Elvis Presley´s Militärzeit in Grafenwöhr soll es werden. Sechs Monate stehen ihr für dieses Projekt zur Verfügung. Da passt es ganz gut, dass in Grafenwöhr gerade die Sonderausstellung zu diesem Thema noch bis Ende Februar verlängert wurde. Professionell filmte die junge Studentin Infotafeln mit Fotos und die aufgebauten Ausstellungsstücke. Zeitzeuge Martin Hößl erklärte sich gerne zu einem Interview bereit. Begeistert sog die Dokumentarfilmerin die persönlichen Erinnerungen des Grafenwöhrers über dessen erste Begegnungen mit der „Legende Elvis Presley“ regelrecht auf. Überrascht zeigte sich Vanessa Sauerbrey über die Größe und Vielfalt der derzeit angebotenen Sonderausstellung. Lediglich von ein paar Fotos in einem kleinen zusätzlichen Raum sei sie ursprünglich ausgegangen, so die Kielerin. Dass die durchwegs interessante Sammlung gleich über zwei Stockwerke geht hilft ihr bei ihrer Arbeit natürlich sehr. Aber was wäre eine Elvisfilmdokumentation ohne eine musikalische Darbietung? Nicht nur die Sonderausstellung hat Grafenwöhr für Elvis Presley´s Fans zu bieten! Roland Trenz, bekannter Elvis-Imitator aus zahlreichen Fernsehauftritten bei ARD, ZDF, Sat1 und RTL stand spontan für eine musikalische Kostprobe zur Verfügung. In den altehrwürdigen Gemäuern des Kastenhauses gab der gebürtige Auerbacher, den es bereits 1999 in die „Elvis-Stadt“ Grafenwöhr zog, die Musikstücke „Burning Love“ und „Teddybear“ zum Besten. Natürlich stets unter den wachsamen Augen und Linsen der sehr engagierten Nachwuchsregisseurin. In den nächsten Tagen stehen für die junge Dame noch weitere Besuche zahlreicher Sehenswürdigkeiten in und um Grafenwöhr auf dem Programm. Gespannt ist sie bereits auf den Truppenübungsplatz. Vorallem auf Camp Algier, dort wo Elvis Presley 1958 untergebracht war und wo der King of Rock´n Roll persönlich Martin Hößl seine wertvolle Autogrammkarte überließ. Begeistert zeigte sie sich darüber, dass ihr hier für ihre Arbeit so viel Unterstützung zu teil wurde. Besonders möchte sie sich daher beim Heimatverein Grafenwöhr mit Vorsitzenden Wilhelm Buchfelder und Historiker Olaf Meiler sowie den Herren Martin Hößl und Roland Trenz bedanken. Sicher für die „fränkische Norddeutsche“ ist jedoch jetzt schon eines. Es gibt hier so vieles noch zu entdecken, so dass es nicht der letzte Besuch in der Soldatenstadt war!

 

 

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